fix: Testisolation - kb_dir repointet config.ROOT, lint loest Kollektionen gegen den uebergebenen Baum auf (4.1.1, #44)
Files changed: - CHANGES.md - VERSION - instructions/dev/testing-conventions.md - tools/chemenu/lint_core.py - tools/chemenu/tests/conftest.py - tools/chemenu/tests/test_hermetic_env.py - tools/chemenu/tests/test_lint.py
This commit is contained in:
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@@ -20,6 +20,55 @@ their date-only headings.
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## 4.1.1 - 2026-09-03 - Testisolation: kb_dir repointet config.ROOT, lint löst Kollektionen gegen den übergebenen Baum auf
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**Author:** Torben Nehmer
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Issue #44, gefunden beim Bau der Migrations-Gate-Tests für 4.1.0: die `kb_dir`-Fixture baute
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ihren Baum unter `tmp_path`, ließ `config.ROOT` aber auf dem echten Checkout stehen. Jeder
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Codepfad, der eine Datei über `config.ROOT`/`config.KB_DIR` auflöst statt über das übergebene
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Verzeichnis, traf damit das echte Repository.
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**Der laute Fall** war ein Test, der `kb_state.write_kb_state()` rief und dabei das
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`.wikitool-kb.json` des Repos überschrieb — Applied-Ledger leer statt zwei Einträgen. In
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`git status` sofort sichtbar und reversibel; bei einer gitignorierten Datei wäre es das nicht
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gewesen.
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**Der stillere Fall** ist der teurere. `lint`s Kollektions-Lookup löste eine Seite gegen
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`config.KB_DIR` auf. Für eine Seite unter `tmp_path/kb/` warf das `ValueError`, die Funktion
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antwortete „keine Kollektion", und die Label-Autorisierung übersprang die Kante wortlos.
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`unauthorised_labels` war damit faktisch ungetestet — jeder Test, der das Finding hätte
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auslösen können, bekam eine leere Liste und behauptete nichts. Ein grüner Lauf, der wie eine
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Zusicherung aussah.
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**Der Fix ist der Codepfad, nicht die Fixture.** `run_lint()` bekommt ein Verzeichnis
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übergeben und löst jetzt auch intern dagegen auf; `authorised_labels()` bekommt denselben Baum
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gereicht, statt auf `config.KB_DIR` zurückzufallen. Der Regressionstest lintet einen Baum, von
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dem `ROOT` bewusst wegzeigt — genau der Fall, den die alte Auflösung verschluckte. Eine Funktion,
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die ein Verzeichnis entgegennimmt, löst dagegen auf: keine Fixture kann diese Form von außen
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reparieren.
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**Beide Korpus-Fixturen repointen jetzt.** `kb_dir` tut, was `raw_dir` längst tat — `ROOT` auf
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das eigene `tmp_path`, plus `use_shipped_type_specs()`. Der Suite-Lauf kippte dadurch keinen
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einzigen Test. Die lokale `rooted_kb`-Umgehung aus 4.1.0 entfällt damit; die Auswahl zwischen
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zwei fast gleichen Fixturen war Wissen, das nirgends stand.
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**Und ein Wächter für die ganze Klasse.** `repository_tree_guard` (session-scoped, autouse)
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vergleicht `git status --porcelain` vor und nach dem Lauf und lässt die Suite scheitern, wenn
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sich im Checkout etwas bewegt hat — zwei `git status`-Aufrufe pro Lauf, deshalb per Default an.
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Er vergleicht vorher gegen nachher statt einen sauberen Baum zu verlangen, sagt also nichts über
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die unveröffentlichte Arbeit des Entwicklers. Den Verursacher benennt er nicht;
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`CHEMENU_TREE_GUARD=each` prüft nach jedem Test und tut es. Ohne git oder außerhalb eines
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Repositorys sind beide still.
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Was der Wächter nicht sieht: eine Prüfung, die unter Test nichts tut, schreibt keine Datei.
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Dagegen hilft nur ein Test, der das Finding tatsächlich auslöst — der neue tut das.
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`instructions/dev/testing-conventions.md` hat dafür einen eigenen Abschnitt („Which tree a test
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writes into"), einen Schritt in der Checkliste und die Regel für neue Fixturen.
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## 4.1.0 - 2026-09-03 - Link-Taxonomie: Lint-Findings hart ab kb_version 4.0.0, outbound: an das Type-Spec gebunden, part-of/composition als Inversenpaar
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**Author:** Torben Nehmer
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Reference in New Issue
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