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Installation
Dieses Dokument richtet sich an Menschen. Es gibt vier Wege: ein Release herunterladen
(der normale Weg zu einer neuen Instanz), eine Distribution selbst exportieren, dieses
Repo klonen (Testbett und Demo, samt Beispielkorpus), oder eine private Instanz mit diesem
Repo als Upstream aufsetzen. Der agent-seitige Ablauf steckt in instructions/; hier stehen
nur die menschlichen Teile - für die vollständige Kommandoreferenz siehe
tools/CONTRACT.md.
Den optionalen MCP-Leseserver installiert und betreibt INSTALL-MCP.md: derselbe Korpus, lesend, für einen Konsumenten, der kein Terminal auf dieser Maschine ist.
Voraussetzungen
- Python 3.11 oder neuer
- git
- ripgrep (
rg) - wird vonsearchundsources coveragegebraucht
Weg A: Release herunterladen
Der kürzeste Weg zu einer eigenen Instanz - kein Checkout dieses Repos nötig. Jedes Release
trägt genau einen dist export-Baum plus eine Prüfsumme. Das Repo ist öffentlich, der Download
braucht also weder Konto noch Token:
BASE=https://gitea.nehmer.net/torben/chemenu/releases/download/v<version>
curl -LO $BASE/chemenu-stack-<version>.tar.gz
curl -LO $BASE/chemenu-stack-<version>.tar.gz.sha256
sha256sum -c chemenu-stack-<version>.tar.gz.sha256
tar xzf chemenu-stack-<version>.tar.gz
cd chemenu-stack-<version>
Die Prüfsumme ist nicht Zierde: Sie ist das Einzige, was einen unterbrochenen Download von
einem vollständigen unterscheidet, und sha256sum -c muss OK sagen, bevor irgendetwas
entpackt wird.
Danach weiter mit Schritt 2 aus Weg B: den Agenten
instructions/setup-instance.md ausführen lassen. Der
entpackte Baum ist bereits eine Distribution - Schritt 1 (dist export) entfällt.
Die Liste der Releases: https://gitea.nehmer.net/torben/chemenu/releases.
Weg B: Neue, leere Instanz selbst exportieren
Dasselbe Ergebnis aus einem Checkout dieses Repos - für einen Stand, der noch kein Release hat. Zwei Schritte, von denen nur der erste rein menschlich ist:
-
Zielverzeichnis wählen und die Distribution dorthin exportieren, aus einem Checkout dieses Repos:
tools/wikitool dist export /pfad/zur/neuen/instanzDas Ziel muss leer sein oder noch nicht existieren.
dist exportkopiert die Maschinerie (Werkzeuge, Typen, Instruktionen, die Collection-Contracts) ohne Wiki-Inhalt, ohne Git-Historie und ohneinstructions/dev/(Stack-Entwicklung selbst, inkl. der vendortencommonplace/-Wissensbasis) - dauerhaft, ohne Restore-Weg. -
Den Agenten dort arbeiten lassen. Öffne das Zielverzeichnis in deinem Agent-Harness (Claude Code, GitHub Copilot, Codex CLI, Mistral Vibe) und lass es
instructions/setup-instance.mdausführen. Diese Anweisung fragt dich dabei explizit nach:- Autor-Identität (Name + E-Mail für
git config) - wird nie geraten oder aus einem anderen Repo übernommen, und ist zugleich der Autorname jeder künftig angelegten Wiki-Seite ($WIKI_AUTHORüberschreibt dies bei Bedarf). - Remote (optional) - eine URL, wenn du das Repo auf einen Server pushen willst; sonst
bleibt die Instanz lokal, und jedes
publishläuft mit--no-push. - Autorenkonventionen - Sprache, Abschnittsnamen, Namensformen, Ton, Beziehungslabels
und Confidence-Rubrik stehen in
kb/CONVENTIONS.md, dazu je Collection die Regeln inkb/<name>/COLLECTION.md. Die Distribution bringt davon nur die.template-Dateien mit: das sind Entscheidungen dieser Instanz, keine Eigenschaft des Musters, und nichts davon liegt untertools/odertypes/. Fertige Profile - darunter ein vollständiges deutsches - hältinstructions/kb-profiles.mdbereit; es ist eine Palette, kein Enum. Sag die Sprache vor dem ersten Ingest - danach ist ein Wechsel der Abschnittsnamen eine Migration jeder bereits angelegten Seite. - Anwendungsgebiet - woraus dieses Wiki seine Quellen zieht. Daraus schlägt der Agent
eine
source_type-Liste vor (bei einem Verein etwa Satzung, Protokoll, Spielbericht statt Transkript, Analyse, Artikel) und setzt sie intypes/source.schema.yamlundtypes/source.mdein. Das ist ein Startpunkt, keine Festlegung: zu diesem Zeitpunkt hat die Instanz null Quellen, die Taxonomie ist also geraten, bevor jemand Material gesehen hat. Sie wird später an echtem Bestand korrigiert -instructions/evolve-subtypes.mdbeschreibt, wie ein Wert dazukommt und wie das Auffangfachunclassifiedwieder leer wird. Nicht zur Wahl stehenfidelityundauthority: die beiden sind Stack-Vokabular und in jeder Domäne dieselben. - Personalization - wer diese Instanz bedient (
USER.md) und wie sie klingt (SOUL.md). Die Distribution bringt nurUSER.md.templateundSOUL.md.templatemit: persönlicher Inhalt gehört nicht in jede exportierte Kopie, aber beide Dateien werden in jeder Session gelesen, sind also Betriebsvoraussetzung. Der Agent interviewt dich entlang der Template-Abschnitte und schreibt deine Antworten wörtlich mit - inklusive der beiden Fragen, die er nicht raten darf: der Persona-Name und die Themen, die bewusst draußen bleiben.
Danach ist die Instanz initialisiert, verifiziert und committet.
Was von der Sprachwahl unberührt bleibt: die Trennung zwischen Prosa und Identifiern. Seitentitel, Wikilink-Ziele, Zitat-IDs, Schema-Werte, Tags, Befehle und Pfade folgen keiner KB-Sprache, sondern dem etablierten Namen der Sache -
Act Runnerheißt in jeder InstanzAct Runner. - Autor-Identität (Name + E-Mail für
Weg C: Dieses Repo klonen
Für die Arbeit am Stack selbst, oder um sich den mitgelieferten Korpus als begehbares Beispiel
anzusehen. Was hier liegt, ist ein Testbett und eine Demo, keine produktive Wissensbasis:
rund 170 Seiten, die den Stack selbst dokumentieren - Gates, Lint, Versionierung, Suche, das
Wiki-Muster. Wer eigenes Wissen sammeln will, nimmt Weg A oder B und fängt mit einem leeren
kb/ an.
git clone https://gitea.nehmer.net/torben/chemenu.git
cd chemenu
Danach den Agenten instructions/bootstrap.md ausführen lassen (Werkzeugumgebung + Skills
publizieren). Git-Repo, Autor-Identität und Inhalt existieren hier bereits.
Ein Clone, der älter ist als die Personalization-Dateien, hat kein USER.md/SOUL.md -
doctor meldet dafür personalization: FAIL. Das ist einmalig nachzuholen: nur Schritt 6
(Personalization) aus instructions/setup-instance.md, nicht der ganze Ablauf. bootstrap.md
verweist an derselben Stelle darauf.
ENVIRONMENT.md fehlt nach einem Clone immer - die Datei ist gitignored, weil sie einen
Checkout beschreibt und nicht das Repo. Sie ist optional; wer sie anlegt, spart jeder
folgenden Session die Fragen nach Harness, MCP-Servern und Remote. Vorlage:
ENVIRONMENT.md.template, Ablauf: Schritt 5 in instructions/bootstrap.md.
Weg D: Private Instanz mit diesem Repo als Upstream
Die Kombination aus A und C: eine eigene, nicht öffentliche Instanz, die weiterhin
Stack-Updates von hier zieht - per git merge statt per Tarball, also mit echtem
Drei-Wege-Merge statt cp -r.
Das ist der Weg mit dem höchsten Einsatz, weil ein Checkout dann zwei Remotes hat und git beim
Push nicht unterscheidet, welcher welcher ist. Ein falsches --remote legt privaten Inhalt auf
ein öffentliches Repo, und ein Force-Push holt das nicht zurück - die Objekte bleiben per SHA
abrufbar, bis auf dem Server die Reflogs verfallen.
Dagegen gibt es das Publish-Remote-Gate, und die Anleitung setzt es an die Stelle, an der
es wirkt: vor dem ersten publish. Vollständiges Vorgehen:
instructions/private-instance.md.
Version und Updates
Jede Instanz trägt die Version des Stacks (Werkzeuge, Typen, Instruktionen, Contracts) -
nicht die ihres Inhalts. Sie steht in VERSION, und eine per Release oder dist export
erzeugte Instanz trägt zusätzlich .wikitool-release.json mit Herkunft und Exportdatum.
tools/wikitool version # was läuft hier, und woher kommt es
tools/wikitool version check # gibt es ein neueres Release?
version check ist der einzige Befehl, der ins Netz geht. Er fragt den Release-Feed der
Ursprungs-Instanz ($WIKITOOL_UPDATE_URL überschreibt; sonst der Wert aus dem Stamp). Ein
nicht erreichbarer Feed wird als Fehler gemeldet - nie als „aktuell".
Was die Versionsnummer aussagt: kompatibel ist, was in der linkesten von Null
verschiedenen Stelle übereinstimmt. 0.1.3 → 0.1.4 ist ein sicheres Update, 0.1.3 → 0.2.0
nicht, und ab 1.0.0 liest sich dieselbe Regel als das gewohnte „MAJOR bricht". version check
sagt das direkt (state: update vs. state: migration).
Was diese Stelle beantwortet, ist ob die neue Version ein Drop-in-Ersatz ist - ob sich die
Maschinerie einfach darüberkopieren lässt und ob die alte danach noch zurückkann. Ob Inhalt
migriert werden muss, ist eine zweite, unabhängige Frage. Ein MAJOR-Sprung kann eine leere
Migrationskette haben und trotzdem Handarbeit verlangen: umbenannter Release-Feed, umbenanntes
Artefakt, umbenannter Import- oder Kommandoname, geänderte Envvar - kb/ bleibt dabei
unangetastet, das Update ist trotzdem keins zum Drüberkopieren. Der Abschnitt „Sonderfall:
Update von 1.x auf 2.0.0" unten ist genau dieser Fall.
Deshalb stehen in den Release-Notes eines MAJOR zwei getrennte Zeilen, und beide sind vor dem
Update zu lesen: Breaking Change: sagt, was aufhört zu funktionieren und was diese Instanz
dagegen tun muss; Migration: sagt, ob und wie der Korpus umgeschrieben wird (none required,
wenn nicht). tools/wikitool version notes druckt den Eintrag.
Eine Instanz aktualisieren
Zwei Wege, je nachdem, wie diese Instanz entstanden ist. Ein Clone mit gemeinsamer
Git-History (upstream-Remote auf das Ursprungs-Repo, siehe
instructions/private-instance.md) nimmt Stack-Updates per
echtem Drei-Wege-Merge: tools/wikitool upstream merge. Alles Folgende gilt für eine Instanz
aus einem Tarball, ohne gemeinsame History - der Weg unten unter „Eine Instanz aktualisieren"
nutzt sie.
Das Anwenden eines Updates schreibt in eine Instanz, die bereits Inhalt hat. Der Inhalt hat dabei
eine eigene Version: .wikitool-kb.json sagt, in welcher Form die Seiten vorliegen,
unabhängig davon, welche Maschinerie danebensteht. Genau dieser Unterschied ist der Zustand, in
dem sich jede Instanz mitten im Upgrade befindet.
-
Vor dem Tausch prüfen, was ansteht - solange
VERSIONnoch die alte ist:tools/wikitool migrate statusSteht hier etwas aus, erst diese Migrationskette abschließen (Schritt 5 unten) -
dist upgradeverweigert den Tausch sonst von selbst. -
Release-Tarball herunterladen und die Release-Notes lesen (Weg A oben).
-
Maschinerie tauschen:
tools/wikitool dist upgrade <tarball-oder-verzeichnis> --dry-runBeim ersten Sprung auf
4.5.0oder höher gibt es dieses Kommando in der Instanz noch nicht - es kam erst mit4.5.0. Dann das Werkzeug aus dem entpackten neuen Tarball verwenden, gegen die alte Instanz gerichtet:tar -xzf chemenu-stack-<version>.tar.gz CHEMENU_ROOT="$PWD" chemenu-stack-<version>/tools/wikitool \ dist upgrade chemenu-stack-<version>.tar.gz --dry-runCHEMENU_ROOTsagt dem Paket, auf welchen Korpus es zeigen soll (siehe § Konfiguration); ohne die Variable würde es den entpackten Tarball selbst für die Instanz halten. Ab dem zweiten Upgrade trägt die Instanz das Kommando selbst und die kurze Form oben genügt.Klassifiziert jede Datei aus dem
files-Block der neuen.wikitool-release.json: unverändert seit der Installation, lokal verändert oder gelöscht, neu im Release, oder aus dem Release entfallen - und druckt die Migrationskette, die nach dem Tausch aussteht, ohne sie auszuführen. Ohne--dry-runschreibt der Befehl; eine lokal veränderte oder gelöschte Datei wird dabei nie stillschweigend überschrieben - der Lauf bricht mit der vollständigen Liste ab, es sei denn--keep-localist gesetzt (dann bleibt jede davon unangetastet, erneut gemeldet).--pruneentfernt zusätzlich Dateien, die der neue Release nicht mehr ausliefert und die seit der Installation unverändert sind. Voraussetzungen: ein sauberer Arbeitsbaum (kein Git-Repo ist ein WARN, keine Sperre), eine lokale.wikitool-release.jsonmitfiles-Block (fehlt sie, siehe „Fallstricke" unten), und.wikitool-kb.jsonvorhanden. Committet und pusht nichts (Invariante 5). Vollständiger Fehlerkontrakt: tools/CONTRACT.md.Eine lokal veränderte Stack-Datei ist damit sichtbar, statt von Hand gegen die sha256-Summen im
files-Block geprüft werden zu müssen - genau der Schritt, der vor4.5.0hier stand. -
Bei einer Kompatibilitätsgrenze (
dist upgrademeldet sie laut) die Release-Notes vor dem nächsten Schritt lesen: Breaking Change: und Migration: im Eintrag vontools/wikitool version notessagen, was aufhört zu funktionieren und ob der Korpus umgeschrieben werden muss. -
Die Migrationskette abarbeiten.
tools/wikitool migrate statuslistet jetzt alle offenen Migrationen in der Reihenfolge, in der sie laufen müssen - bei einem Sprung über mehrere Versionen sind das mehrere. Für jede: das genannte Dokument unterinstructions/migrations/ausführen lassen (die Prozedur dazu istinstructions/migrate-corpus.md), danntools/wikitool migrate done <version>doneverweigert jede Version, die nicht das nächste Glied ist - eine übersprungene Migration hinterlässt einen Korpus in einer Form, die keine Version beschreibt. Ein abgebrochenes Upgrade wird durch erneutesmigrate statusfortgesetzt. -
Prüfen:
tools/wikitool migrate verify --from <commit vor dem Tausch>, danndoctor,docs verify,instructions verifyundlint. Zum Schlusstools/wikitool instructions sync(die Skills sind Kopien) und die Agent-Session neu starten.dist upgradenennt diese Reihenfolge im eigenen Abschlussbericht, führt aber keinen der Schritte selbst aus.
doctor warnt, solange kb_version hinter VERSION zurückliegt und noch Migrationen offen
sind. Einer Instanz, die älter ist als .wikitool-kb.json, fehlt die Datei ganz - dann einmalig
tools/wikitool migrate baseline <version> aufrufen; geraten wird nichts.
Fallstricke. Eine Instanz ohne lokale .wikitool-release.json (oder eine ohne files-Block,
aus der Zeit vor 4.5.0) hat für dist upgrade keine Basis, gegen die es eine lokale Änderung
erkennen könnte, und verweigert den Tausch - dafür gibt es heute keine Reparatur (siehe Gitea #7).
Der Befehl lädt selbst nichts herunter: <tarball-oder-verzeichnis> muss vorher aus Weg A
geholt werden, und ein Tarball muss genau ein Top-Level-Verzeichnis enthalten - die Form, in der
.gitea/workflows/release.yml es baut.
Vor 4.5.0 stand hier ein rein manueller Ablauf (Maschinerie von Hand kopieren, kb/CONTRACT.md
eingeschlossen, sha256-Vergleich von Hand). dist upgrade ersetzt genau diesen Teil; wer ihn
dennoch von Hand nachvollziehen will oder muss (ein Werkzeug, das wikitool selbst nicht
ausführen kann), findet die Dateiliste im files-Block der .wikitool-release.json und die
Ausnahmen (kb/CONVENTIONS.md, kb/*/COLLECTION.md, .wikitool-kb.json) in
tools/CONTRACT.mds dist upgrade-Zeile.
Konfiguration
| Variable | Zweck | Fallback |
|---|---|---|
WIKI_AUTHOR |
Override für den Autornamen neuer Source-Seiten | git config user.name - fehlt beides, bricht new mit ERROR ab |
WIKITOOL_SESSION_ID |
Scopt das Iteration-Budget-Gate auf eine Aufgabe statt auf ein Terminal | Parent-Process-ID (siehe instructions/session-setup.md) |
WIKITOOL_UPDATE_URL |
Release-Feed, den version check abfragt |
Wert aus .wikitool-release.json, sonst der Feed der Ursprungs-Instanz |
WIKITOOL_UPDATE_TOKEN |
Gitea-Token für den Release-Feed | keiner - gegen torben/chemenu nicht nötig, nur für einen privaten Fork (siehe unten) |
CHEMENU_ROOT |
Auf welchen Korpus das Paket zeigt - für einen Aufrufer, der nicht im Checkout selbst liegt | der Checkout, in dem das Paket liegt (tools/wikitool verhält sich ohne die Variable unverändert) |
WIKI_TRACE / WIKI_TRACE_DIR |
Telemetrie abschalten bzw. aus dem Arbeitsbaum heraus umlenken | an, nach reports/telemetry/ - der MCP-Server verweigert damit den Start, siehe INSTALL-MCP.md |
Gegen das Ursprungs-Repo braucht es kein Token. torben/chemenu ist öffentlich lesbar;
version check und der Download in Weg A funktionieren ohne Konfiguration.
Für einen privaten Fork schon. Wer den Stack in ein eigenes, nicht öffentliches Repo legt
und WIKITOOL_UPDATE_URL auf dessen Feed zeigen lässt, stößt auf eine Eigenheit, die man
kennen sollte: Gitea antwortet anonymen Aufrufern für ein unsichtbares Repo mit demselben
404 wie für ein gar nicht existierendes. Ein fehlendes Release und ein fehlender Zugriff
sehen dann identisch aus - „kein Update gefunden" wäre in dem Fall schlicht gelogen. Dagegen
hilft ein Gitea-Token mit Lesezugriff:
export WIKITOOL_UPDATE_TOKEN="<gitea-token>"
tools/wikitool version check
Verifikation
tools/wikitool doctor
Prüft in einem Aufruf: Abhängigkeiten, Autor-Auflösung, Git-Identität/Branch/Remote,
publizierte Skills, Struktur (Collection-Contracts, generierte Dateien), Personalization
(USER.md/SOUL.md vorhanden und ausgefüllt), die optionale Umgebungsnotiz
(ENVIRONMENT.md) und die Session-ID.
OK/WARN sind unbedenklich (ein fehlender Remote z. B. ist ein gültiger Endzustand); nur ein
FAIL bricht mit exit 1 ab, und jede Zeile nennt ihr eigenes Fix-Kommando.
Danach zusätzlich:
tools/wikitool docs verify
tools/wikitool instructions verify
Troubleshooting
wikitool: venv not found- Schritt "Werkzeugumgebung anlegen" aus instructions/bootstrap.md bzw. instructions/setup-instance.md wurde noch nicht ausgeführt.- Der Agent bietet keine Skills an (
wiki-ingest,wiki-query, ...) -.agents/skills/und.claude/skills/sind generiert und nicht committet.tools/wikitool instructions syncausführen, dann die Agent-Session neu starten (Harnesses lesen Skills nur beim Start). doctormeldetpersonalization: FAIL-USER.md/SOUL.mdfehlen, oder sie tragen noch die Sentinel-Zeile aus dem Template (ein umbenanntes Template ist kein ausgefülltes). Den Personalization-Schritt (6) ausinstructions/setup-instance.mdausführen lassen; bei einer Instanz nach Weg C ist das der einzige nachzuholende Schritt.doctormeldetenvironment: WARN-ENVIRONMENT.mdexistiert, trägt aber noch die Sentinel-Zeile aus dem Template. Ausfüllen (Vorlage:ENVIRONMENT.md.template) und die Zeile entfernen, oder die Datei löschen - sie ist optional, undabsentist ein gültiger Endzustand.newbricht mit "No author configured" ab - weder$WIKI_AUTHORnochgit config user.namesind gesetzt.git config user.name "<Name>"ausführen, oderWIKI_AUTHORexportieren.publishendet mit Exit-Code 42 (Mass-Update-Gate) - erwartetes Verhalten bei ≥10 gezählten Dateien (z. B. beim allerersten Commit einer neuen Instanz). Das ist kein Fehler, sondern die Aufforderung, die Ausgabe einem Menschen zu zeigen: sie enthält die vollständige Dateiliste und die exakte--confirm <token>-Zeile, die nach Freigabe veröffentlicht. Details: instructions/gates.md.publishendet mit Exit-Code 42 (Publish-Remote-Gate) - dieser Checkout hat eine.wikitool-remotes.json, und das angesteuerte Remote steht nicht darin. Ebenfalls kein Fehler: Die Ausgabe nennt die Push-URL, an die geschrieben würde, und die erlaubten. Anders als beim Mass-Update-Gate gibt es hier keinen Token und keine Flagge - stimmt das Ziel wirklich, trägt der Mensch dessen URL selbst in die Datei ein. Ein Agent, der die Datei anfasst, um an der Verweigerung vorbeizukommen, öffnet ein Gate aus eigenem Antrieb.- Ich will am Tool-Stack selbst weiterarbeiten (nicht nur Wiki-Inhalt betreiben) - eine neue
Instanz hat dafür keinen Weg:
dist exportlässtinstructions/dev/(Stack-Entwicklung, inkl. der vendortencommonplace/-Wissensbasis) bewusst und dauerhaft weg, ohne Restore-Mechanismus. Für Stack-Entwicklung im Ursprungs-Repo arbeiten (oder eine neue Dev-Instanz daraus exportieren) statt in dieser Instanz nachzurüsten.