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    torben released this 2026-09-03 04:42:13 +00:00 | 78 commits to main since this release

    4.1.2 - 2026-09-03 - Issue-Abschluss ist ein Body-Rewrite, nicht nur ein Kommentar

    Author: Torben Nehmer

    Aufgefallen beim Schließen von #44: der Abschlussbericht stand als Kommentar da, der Body
    darunter weiterhin als offene Arbeit — Abschnitt „Zu entscheiden" über eine längst getroffene
    Entscheidung, ungehakte Checkliste, Präsens über einen Defekt, den es nicht mehr gab.

    Die Regel gab es dafür schon: Schritt 2 von instructions/dev/issue-tracking.md sagt, der Body
    ist die aktuelle Wahrheit und wird umgeschrieben, wenn sich der Stand ändert. Nur ließ die
    Formulierung offen, wann — und Schritt 7 („Close with what actually happened") war vollständig
    erfüllbar, ohne den Body anzufassen. Ein Abschlussbericht im Kommentar fühlt sich beim Schreiben
    vollständig an; dass der Body dabei zurückbleibt, merkt erst der nächste Leser.

    Schritt 2 ist deshalb schärfer geworden: der Body ist das Plan-File dieses Stacks. Dasselbe,
    was das Plan-Dokument eines Harness ist, und genauso gepflegt — fortlaufend, sobald etwas darin
    nicht mehr stimmt, nicht am Ende. Der Maßstab ist der Abbruch, nicht der Meilenstein: eine
    Session kann jederzeit enden, und was der Body in diesem Moment sagt, ist die vollständige
    Übergabe. Eine frische Session muss zu jedem Zeitpunkt allein aus dem Body weiterarbeiten
    können, ohne Kommentare rückwärts zu lesen und ohne einen Menschen, der es neu erklärt. Entschieden
    ersetzt die Frage, erledigt hakt das Kriterium ab, verworfen steht mit Begründung dort, wo das
    Kriterium stand.

    Schritt 7 ist damit kein Sonderakt mehr, sondern die letzte dieser Aktualisierungen: erst Body
    auf den Endstand, dann schließen, dann die Changelog-Zeile aus Schritt 3. Wer Schritt 2 befolgt
    hat, ist fast fertig; wer nicht, zahlt die ganze Schuld im schlechtesten Moment — der
    geschlossene Body ist die Fassung, die danach alle lesen und niemand mehr aufsucht. #44 steht
    als Beispiel drin.

    Schritt 3 zieht die Konsequenz: ein Kommentar pro Session-Umfang, nicht pro Edit. Ein
    fortlaufend gepflegter Body mit einem Changelog-Kommentar je Änderung wäre Lärm; triviale Pflege
    braucht gar keinen. Der stack-dev-Skill sagt es beim Aufgreifen mit, weil dort die Entscheidung
    fällt, ob eine Session den Body überhaupt anfasst.

    Und die ehrliche Antwort auf die Frage nach dem Tooling: es gibt keins, und es soll keins
    geben.
    wikitool kennt diesen Tracker nicht. Es wird an Instanzen ausgeliefert, die unter
    dieser URL keine Issues haben, während instructions/dev/ von dist export gepruned wird —
    ein Gitea-Client im ausgelieferten Tool wäre eine Dev-Abhängigkeit, die jede Instanz mitträgt,
    um ein Board zu prüfen, das keine von ihnen hat. Der Tracker ist ausschließlich über
    gitea-mcp erreichbar, also in einer Session, durch einen Agenten.

    Kein docs verify fängt also einen geschlossenen Issue, dessen Body offen klingt, einen Body,
    der seinen eigenen Kommentaren widerspricht, oder ein fehlendes Pflichtlabel. Das steht jetzt
    als eigener Abschnitt „What no tool checks" in der Instruktion — nicht als Bedauern, sondern als
    Begründung dafür, warum die Reihenfolge in Schritt 7 ausgeschrieben ist statt aus Schritt 2
    erschlossen zu werden.

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