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chemenu/kb/concepts/KB Stack Versioning.md
T
torben 18ae28f918
CI / verify (push) Failing after 32s
Release / release (push) Successful in 38s
Chemenu 2.1.0 - deterministischer Wissenskompiler
Chemenu kompiliert Rohnotizen zu einem verlinkten, quellengebundenen Wiki:
raw/ -> types/ + tools/ -> kb/ -> reports/. Was mechanisch ist, macht
tools/wikitool; was Urteil braucht, macht ein Agent unter Contracts, deren
Grenzen in Code durchgesetzt sind statt im Prompt.

Dieser Commit ist der Startpunkt der oeffentlichen Historie. Die vorherige
Entwicklung fand in einer privaten Instanz statt und ist nicht Teil dieses
Repositorys; ihre Erzaehlung steht vollstaendig in CHANGES.md, das mit 44
Eintraegen von 0.1.0 bis 2.1.0 erhalten geblieben ist.

Der mitgelieferte Korpus ist ein Testbett und eine Demo: 170 Seiten ueber den
Stack selbst - Gates, Lint, Versionierung, Suche, das Wiki-Muster. Er
dokumentiert das Werkzeug mit den eigenen Mitteln des Werkzeugs.

Lizenz: AGPL-3.0 fuer den Stack (tools/, types/), CC-BY-4.0 fuer die Inhalte.
Die Grenze zwischen beiden ist der Dateiplan, den dist export berechnet -
siehe NOTICE.
2026-09-01 16:26:14 +02:00

5.6 KiB

type, concept_type, tags, created, modified, related, sources, confidence, confidence_base, provenance, summary
type concept_type tags created modified related sources confidence confidence_base provenance summary
types/concept.md decision
versioning
semver
release
stack
2026-08-30 2026-08-30
wikitool
Issue Label Scheme
Source - Conversation - Versioning CI-CD and Content Migration Session 2026-08-30
Source - Conversation - Issue Triage Labels and TODO Retirement Session 2026-08-31
0.70 0.70 sourced Semantische Versionierung des Wiki-Stacks: VERSION beschreibt die Maschinerie, Kompatibilitaet ist die linkeste Nicht-Null-Komponente, und drei getrennte Dateien trennen Maschinerie, Herkunft und Content-Form

KB Stack Versioning

Typ: Decision

Definition

KB Stack Versioning ist die Entscheidung, den Wiki-Stack semantisch zu versionieren und diese Version strikt von der Form des Inhalts zu trennen. Die Stack-Version steht in der Wurzeldatei VERSION und wird ausschließlich von wikitool version bump geschrieben1 . Sie beantwortet genau eine Frage: welche Maschinerie installiert ist.

Ein automatischer Bump aus Commit-Nachrichten wurde verworfen. wikitool publish --message "ingest: ..." schreibt Content-Commits in dasselbe Repository, sodass eine Conventional-Commit-Auswertung jeden Ingest zu einem Release machte1 . Der Bump ist deshalb eine ausdrückliche Handlung.

Kernpunkte

  • Drei Fakten, drei Dateien. VERSION trägt die Stack-Version und wird von version bump geschrieben; .wikitool-release.json ist der Release-Stempel, den dist export in jeden Export legt und der beantwortet, woher die Maschinerie stammt; .wikitool-kb.json trägt die KB-Version und wird von migrate done geschrieben1 . Die Trennung ist keine Aufteilung aus Bequemlichkeit: Der Stempel ist erzeugt und darf nie von Hand geändert werden, der KB-Zustand dagegen ist veränderlicher Instanzzustand.
  • Kompatibilität ist die linkeste Nicht-Null-Komponente - dieselbe Regel, die Cargos Caret-Ranges verwenden1 . Sie gilt einheitlich für 0.x und 1.x, sodass unter 0.x der Schritt 0.1.x -> 0.2.0 dasselbe Migrationssignal trägt wie MAJOR ab 1.0.0. Der Code für den compat_key ist deshalb einheitlich formuliert und musste beim Wechsel auf 1.0.0 nicht angefasst werden1 .
  • x.y.z ist die maximale Granularität. Keine Pre-Release-Suffixe. Eine zweite Ordnungsregel müsste vom Release-Feed, von der Migrationskette und von der Kompatibilitätsprüfung gleichermaßen befolgt werden1 .
  • Der Einstieg bei 1.0.0 statt 0.1.0 beseitigte einen Selbstwiderspruch: Die Anleitung in stack-dev/SKILL.md wies --minor sowohl „neue Fähigkeit" als auch „erfordert Migration" zu, was unter 0.x nicht beides zugleich stimmen kann1 .
  • Aktualisierungserkennung über einen Stempel, nicht über eine Prüfsumme. wikitool version check darf als einziger Befehl einen Netzaufruf machen: eigener Befehl, kein Schlüssel, Timeout, injizierbarer Fetch, damit Tests nie ein Netz berühren1 . Der Aktualisierungspfad selbst (dist upgrade) wurde bewusst zurückgestellt: erst Erkennung, dann Ausführung.
  • CI wird nicht mitgeliefert. runs-on: linux-docker ist ein standortspezifisches Runner-Label und gehört nicht in eine verteilte Instanz1 .
  • Die Grenze wird an zwei Stellen erzwungen: in version bump und in docs verify, ergänzt um einen kb-version-Check in doctor1 .

Beispiele

  • Chemenu - erste Instanz; 1.0.0 ist die Migrationsbasis, 1.0.1 das erste über die Pipeline veröffentlichte Release.
  • wikitool - trägt die Befehlsgruppen version und migrate, die die drei Dateien schreiben und lesen.

Wann zu verwenden

Sobald eine Wissensbasis als installierbares Artefakt an mehr als eine Stelle geht und Aktualisierungen erkennbar sein müssen. Die Trennung von Stack- und Content-Version lohnt sich ab dem Moment, in dem eine Instanz existiert, deren Inhalt hinter der Maschinerie zurückbleiben kann.

Wann NICHT zu verwenden

  • Nicht für den Inhalt. Eine Version, die Stack und Content zugleich beschreibt, macht den Zustand „Maschinerie 1.4.0, Inhalt in 1.2.0-Form" unabbildbar - und das ist der Zustand, den jedes Upgrade durchläuft1 . Dafür ist KB Migration zuständig.
  • Nicht als automatischer Bump aus Commit-Nachrichten, solange Content-Commits und Stack-Commits im selben Repository liegen.

Verwandte Concepts

Beziehungen

Siehe auch

Fußnoten